Handwerker, Sammlerinnen, Restauratorinnen, Historiker und Familienmitglieder sehen dasselbe Möbel unterschiedlich. Interviews, Tonaufnahmen, Notizen und schriftliche Einwilligungen sichern Perspektiven. Wir skizzieren Fragenkataloge, Datenflüsse und Urheberrechtsfragen. Ein Aufruf lädt Lesende ein, Geschichten, Fotos und Rechnungen beizusteuern, damit Spurensuche nicht versiegt, sondern die Biografie des Objekts reicher, überprüfbarer und berührender wird.
Neue Teile sollten erkennbar, aber nicht störend markiert werden: unsichtbare UV‑Signaturen, veränderte Holzschnittführung, dokumentierte Stempel an verdeckten Flächen. Jede Entnahme oder Ergänzung erhält Datum, Material und Begründung. Wir teilen Vorlagen für Etiketten, digitale Felder und Checkpunkte, damit niemand rätselt, was alt, was neu und warum etwas gewählt wurde.
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